Ast mit weißer Blüte

Ein nachhaltiges Geschenk zum 200. Geburtstag Mutter Rosas

Ein nachhaltiges Geschenk zum 200. Geburtstag Mutter Rosas

Waldbreitbach.  Anlässlich des 200. Geburtstags der Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen am 24. Februar schenkte Pierre Fischer, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach, der Ordensgemeinschaft zwei Bäume. Gemeinsam pflanzte er jetzt mit Generaloberin Schwester M. Michaele Rohde und Kordula Honnef, Gärtnerin der Waldbreitbacher Klostergärten, eine Esskastanie und eine Mostbirne auf der Streuobstwiese des Waldbreitbacher Klosterbergs. Die beiden Bäume wurden bewusst ausgewählt. Die Marone ist ein widerstandsfähiger Baum, der sich gut an Wärme und trockene Böden anpassen kann. "Er gilt im Blick auf den Klimawandel als Zukunftsbaum in unserer Region", sagt Kordula Honnef. Zudem bieten die Blüten der Esskastanie Bienen sowie über 100 weiteren Insektenarten Nahrung. Die Früchte können gegessen werden und waren im 19. Jahrhundert, zu Lebzeiten Mutter Rosas eines der Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung.

Auch der zweite Baum hat eine Verbindung zu Mutter Rosa. Am Rand der Streuobstwiese steht ein weiterer sehr alter Birnbaum einer mit der Mostbirne eng verwandten Sorte. Es ist bekannt, dass dieser Baum zu Zeiten der Ordensgründerin dort gepflanzt wurde. "Die Mostbirne ist eine ertragreiche, gesunde, anspruchslose Sorte, die für Höhenlagen gut geeignet ist", erklärt die Klostergärtnerin.

Schwester Michaele freut sich sehr über das nachhaltige Geschenk des Bürgermeisters, das jetzt die Streuobstwiesen bereichert. Pierre Fischer möchte mit den Bäumen ein Zeichen der Verbundenheit und der Dankbarkeit der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach setzen.