Ast mit weißer Blüte

Sanierung Wiedtalbad

Sachstand Sanierung Wiedtalbad

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit diesem Bürgerbrief möchte ich Sie künftig bei besonders wichtigen und politisch relevanten Themen direkt informieren. Mir ist es ein großes Anliegen, Sie transparent über Entwicklungen in unserer Verbandsgemeinde zu unterrichten und Hintergründe zu erklären. Deshalb werde ich mich auch künftig bei bedeutenden Themen mit einem Bürgerbrief an Sie wenden.

Ein Thema, das viele Menschen in unserer Verbandsgemeinde beschäftigt, ist die Zukunft des Wiedtalbades in Hausen. Deshalb möchte ich Sie über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte informieren.

Kommunale Schwimmbäder – wie das Wiedtalbad in Hausen und unser Freibad in Rengsdorf – sind ein wichtiger Bestandteil unserer Daseinsvorsorge. Sie ermöglichen es Kindern, schwimmen zu lernen, sichern den Schwimmunterricht unserer Schulen und sind zugleich ein wichtiger Ort für Sport, Freizeit und Begegnung.

Das Wiedtalbad wurde 1973 eröffnet und war damals ein modernes und funktionales Bad. Nach mehr als 50 Jahren entspricht die Technik jedoch in vielen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz, Sicherheit und Barrierefreiheit. Schon lange vor der Fusion der Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach im Jahr 2018 wurde daher über die Zukunft des Bades diskutiert.

Nach intensiven Prüfungen von Neubau- und Sanierungsvarianten haben sich die Gremien der Verbandsgemeinde für eine umfassende Generalsanierung entschieden. Vorgesehen sind die Sanierung des Hallenbades, der Anbau eines Lehrschwimmbeckens sowie eine ergänzende Außenkomponente.

Ein wichtiger Schritt war die Zusage der Else-Schütz-Stiftung aus Montabaur, die das Projekt im Jahr 2021 mit einer Spende von zwei Millionen Euro unterstützen wollte. Parallel dazu hat die Verbandsgemeinde Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz beantragt. Hier wurden Fördermittel in Höhe von bis zu 4,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Leider liegt uns bislang noch kein Förderbescheid des Landes vor. Ende vergangenen Jahres hat die Else-Schütz-Stiftung ihre Spendenzusage deshalb zurückgezogen. Auch wenn dies für uns ein Rückschlag war, sind die Gründe der Stiftung nachvollziehbar.

Um das Verfahren zu beschleunigen, habe ich unmittelbar nach der Entscheidung der Stiftung und zu Beginn meiner Amtszeit das persönliche Gespräch mit Innenminister Michael Ebling in Mainz gesucht. In einem konstruktiven Austausch konnten wir unsere Situation ausführlich darstellen. Inzwischen haben weitere Gespräche mit den beteiligten Behörden stattgefunden, um eine möglichst zügige Entscheidung über den Förderantrag zu erreichen.

Mein Ziel ist klar: Wir wollen schnellstmöglich Planungssicherheit erhalten, damit die nächsten Schritte zur Sanierung des Wiedtalbades eingeleitet werden können.

Das Wiedtalbad ist weit mehr als eine Freizeiteinrichtung. Es ist ein Ort für Sport, Begegnung und gemeinsames Erleben in unserer Verbandsgemeinde. Deshalb werde ich mich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass dieses wichtige Projekt umgesetzt wird – ohne dabei die Kosten aus dem Blick zu verlieren.

Über die weiteren Entwicklungen werde ich Sie selbstverständlich informieren.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Ihr

Pierre Fischer Bürgermeister