In drei Tagen um die Welt – Projektwoche an der
Neuerburg Grundschule



In der Projektgruppe Japan tauchten die Schülerinnen und Schüler kreativ in die japanische Kultur ein. Mit viel Geschick und Fantasie entstanden zahlreiche kunstvolle Produkte, die am Präsentationstag verkauft wurden. Dazu gehörten unter anderem selbst gestaltete Winkekatzen, dekorative Lampen sowie Stoffbeutel mit wunderschönen Kirschblüten-Verzierungen. Außerdem lernten die Kinder die traditionelle Kunst des Origami kennen und falteten dabei kleine Frösche aus Papier. Besonders spannend war für viele Schülerinnen und Schüler auch das Kennenlernen japanischer Schriftzeichen. Mit großer Begeisterung übten sie, die Zeichen selbst zu schreiben und erfuhren dabei Interessantes über die japanische Sprache und Schrift.


In der Projektgruppe Australien lernten die Schülerinnen und Schüler viele Besonderheiten des australischen Kontinents kennen. Besonders spannend war die Kunst der Aborigines, der Ureinwohner Australiens. Mit der typischen Punktmalerei gestalteten die Kinder farbenfrohe Leinwände mit Motiven australischer Tiere wie Kängurus oder Koalas.

Außerdem wurden eigene Bumerangs hergestellt und kreativ gestaltet. So konnten die Kinder nicht nur die Kultur Australiens entdecken, sondern auch selbst kreativ tätig werden.



In der Projektgruppe Afrika drehten sich viele Aktivitäten um Musik, Rhythmus und Kreativität. Die Schülerinnen und Schüler bauten große Trommeln selbst und studierten gemeinsam verschiedene Musikstücke ein. Unterstützung erhielt die Gruppe von der Projektgruppe „Kontinente“, die passend dazu einen afrikanischen Tanz einübte.

Auch kleine Handtrommeln wurden hergestellt, liebevoll verziert und am Präsentationstag verkauft. Der gemeinsame Auftritt mit Musik und Tanz begeisterte die Besucherinnen und Besucher und sorgte für eine tolle Stimmung. 

Die Projektgruppe Kontinente beschäftigte sich außerdem mit verschiedenen Ländern und Kulturen der Welt. Dabei bastelten die Kinder unter anderem Lamas und backten kreative Kontinente-Kekse.


In der Projektgruppe Italien drehte sich alles um mediterrane Küche, frische Zutaten und den gemeinsamen Spaß am Kochen. Gemeinsam mit dem Sternekoch David Weigang, der die Restaurants „Verbene“ und „Verbene Bistro“ in Koblenz führt,  bereiteten die Schülerinnen und Schüler italienische Spezialitäten selbst zu und erhielten spannende Einblicke in die frische und gesunde Küche. Mit Begeisterung vermittelte er den Kindern, wie wichtig gute Zutaten sind und wie lecker ausgewogene Ernährung sein kann.

Zunächst wurden frische Kräuter aus den Klostergärten in Waldbreitbach geerntet. Frau Honnef erzählte den Kindern dabei viel Wissenswertes über die verschiedenen Kräuter und vermittelte spannende Informationen zu deren Verwendung und Wirkung. Anschließend wurden die Kräuter weiterverarbeitet und gemeinsam ein leckeres grünes Pesto hergestellt. Außerdem bereiteten die Schülerinnen und Schüler frische Focaccia sowie selbstgemachte Limonade zu.

Mit Begeisterung kneteten die Kinder den Teig, schnitten Zutaten klein und pressten frische Säfte. Dabei konnten sie nicht nur neue Rezepte kennenlernen, sondern auch praktische Erfahrungen in der Küche sammeln. Der Duft der frisch gebackenen Focaccia sorgte dabei für echtes italienisches Flair in der Schule.


In der Projektgruppe Griechenland gestalteten die Schülerinnen und Schüler das typische blaue Auge als Glückssymbol und stellten mit viel Geduld und Geschick Armbänder sowie Schlüsselanhänger her.

Dabei arbeiteten die Kinder nach Makramee-Anleitungen und lernten verschiedene Knüpftechniken kennen. So entstanden viele schöne, selbstgemachte Kunstwerke, die am Präsentationstag präsentiert und verkauft wurden.

In der Projektgruppe Frankreich lernten die Schülerinnen und Schüler spielerisch die französische Kultur kennen. Sie beschäftigten sich mit typischen französischen Spielen und probierten erste Wörter und Sätze in französischer Sprache aus.

Besonders spannend war das traditionelle französische Geschicklichkeitsspiel „Bilboquet“, das die Kinder selbst herstellten, kreativ gestalteten und am Präsentationstag verkauften. Noch heute spielt man in Frankreich gern mit einem Bilboquet. Das Spiel gibt es bereits seit dem 15. Jahrhundert. Früher wurden die Bilboquets aus Holz geschnitzt und verziert.

In der Projektgruppe Niederlande lernten die Schülerinnen und Schüler typische Besonderheiten des Nachbarlandes kennen. Mit viel Kreativität stellten die Kinder bunte Windräder her.

Außerdem konnten die Besucherinnen und Besucher frische Poffertjes probieren. Die beliebten kleinen niederländischen Pfannkuchen fanden großen Anklang.