Verbandsgemeindewerke investieren in Versorgungssicherheit

Vor der jüngsten Sitzung des Werksausschusses der Verbandsgemeinde Rengsdorf informierten sich die Mitglieder über die abgeschlossenen Erneuerungs- und Sanierungsarbeiten am Pumpwerk Aubachtal und der Neuordnung der Trinkwasserzuleitungen.

Das Pumpwerk Aubachtal stellt das „Herzstück“ der Wasserversorgung in der Verbandsgemeinde Rengsdorf dar. Hier wird der überwiegende Teil des Trinkwassers gefördert und verteilt, hier ist auch das weitaus größte Potential an weiteren, genehmigten Fördervolumen konzentriert.

Aus dem Aubachtal wird Trinkwasser in die Hochbehälter von Hardert, Bonefeld/Kurtscheid, Straßenhaus und Rüscheid gefördert.

Bisher wurde das Trinkwasser aus dem Aubachtal über zwei hintereinander geschaltete Pumpwerke dem Leitungsnetz der Verbandsgemeinde Rengsdorf zugeführt. Da das Pumpwerk Hardert historisch lediglich die Ortsgemeinde Hardert mit Wasser aus dem Gewinnungsgebiet Zickelswiese versorgte, wurde aufgrund der Entwicklungen in den Jahren hieraus mehr und mehr ein „Zwischenpumwerk“.

Beide Pumpwerke waren, wenn auch in zeitlicher Präferenz, sanierungsbedürftig. Überlegungen im Hinblick auf die Themen Energieeinsparung und Versorgungssicherheit waren geboten und führten zu dem Ergebnis, eine Neuordnung der Trinkwasserzuleitungen aus dem Aubachtal anzustreben.

Im Zuge der Planungen wurde dann festgestellt, dass auf das Pumpwerk Hardert  gänzlich verzichtet werden kann und die Wasserförderung vom Pumpwerk Aubachtal aus zu betreiben ist.

Neue Pumpentechnik im Aubachtal, mit Bezug auf die jeweils speziellen Anforderungen der Förderung von Trinkwasser nach  Hardert und Weiterleitung in das Versorgungsgebiet Bonefeld/Kurtscheid und nach Straßenhaus sowie nach Rüscheid ermöglicht eine bessere Ausnutzung der Wasserpotenzials und der eingesetzten Energie.

Die direkte Anbindung des Tiefbrunnens Fürst an den Hochbehälter Straßenhaus war ein weiterer Schritt zur Energieeffizienz.

Durch zusätzliche Optimierungen und die Herstellung einer bedarfsgerechten Steuerung aller durch die Maßnahme betroffener Anlagen konnte der Stromverbrauch 2014 im Gewinnungsgebiet „Aubachtal“ um ca. 70.000 kwh reduziert werden.

Für die Baumaßnahmen incl. Rückbau des Pumpwerkes Hardert wurden rd. 590 T€ aufgewandt. Das Land beteiligte sich mit einem zinslosen Darlehen in Höhe von 400 T€.

Werkleiter Muscheid dankte den am Projekt beteiligten Planern, Firmen, Mitarbeitern sowie dem Werksausschuss für die zukunftsweisende Entscheidung im Hinblick auf die Belange Versorgungssicherheit und Energieeffizienz. Das Trinkwasser für die Einwohnerinnen und Einwohner in der VG Rengsdorf aus dem „Gewinnungsgebiet Aubachtal“ kann zukünftig optimaler gefördert werden.


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